Die neue bühne krefeld wurde im Mai 2005 gegründet.
Sie ist ein professionelles, freies Theater und versteht sich als Experimentierfeld für neue Formen und Inhalte.
Geleitet wird die Bühne vom Regisseur Kay Voges und dem Dramaturgen Klaus M. Schmidt.
Die Schauspielerin Xenia Snagowski konnte für das erste Projekt „Nico – Sphinx aus Eis“ gewonnen werden.


 

Kay Voges
Geboren 1972, assistierte von 1996-99 am Theater Oberhausen, wo er anschließend als Hausregisseur und Leiter der Studiobühne vier Jahre lang arbeitete. In dieser Zeit erhielt er auf dem Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW dreimal den Preis für die herausragende künstlerische Leistung, und zwar für die Inszenierungen „Cyrano” (2000), „Alles. In einer Nacht” (2001), und „Feuergesicht” (2002). Für die Inszenierung „Frühlingserwachen” wurde er 2003 mit dem Publikumspreis bedacht. „Feuergesicht” wurde 2003 zusammen mit Voges’ „norway.today” auch zum Berliner Theaterfestival „Augenblick mal” eingeladen. Die Inszenierung „Werther in New York” wurde 2002 in der Kritikerumfrage Theater im Ruhrgebiet als beste Inszenierung genannt.
Voges inszenierte 2003 für die Ruhrtriennale Terezia Moras Uraufführung ”Sowas in der Art”. Als Gastregisseur arbeitet Voges seit 2001 für das Staatstheater Darmstadt, dann auch für die Theater Bonn, Münster und Kassel. 2003 wurde Kay Voges für seine künstlerische Arbeit mit dem Förderpreis des Landes NRW ausgezeichnet.

 

Inszenierungen

2007

Emilia Galotti von G.E. Lessing,
Theater Bonn

Mondschein und Magnolien Ron Hutchinson, DE, Staatstheater Kassel

Zukunft Satt, Armutsprojekt,
Schlosstheater Moers


2006

Neue Leben nach dem Roman von Ingo Schulze, bearbeitet von Bereska und Voges, Uraufführung, Mittelsächsische Theater Freiberg

I hired a contract Killer von Aki Kaurismäki, Schlosstheater Moers

Klassentreffen von Nina Ender,
Uraufführung, Drama Köln


2005


Kränk von Martin Heckmanns,
Staatstheater Kassel


Unser Lied von Helmut Krausser
Uraufführung, Theater Bonn (30. September 2005)

Nico – Sphinx aus Eis von Werner Frisch
neue bühne krefeld (13. Oktober 2005)


2004

Frankensteins Klon von Voges / Schmidt
Stadttheater Münster

Iron John von Jansen / Voges
Staatstheater Darmstadt

Powermovie HDTV-Produktion (5. Min.) von Thiemann, Voges
Poduktion: qatsi.tv

Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von B. Brecht
Theater Bonn

Listen to the music
Voges / EnsembleStaatstheater Kassel


2003

The Making of B. Movie
von Albert Ostermaier
Staatstheater Darmstadt

Sowas in der Art von Therezia Mora
Ruhrtrieanale / Stücke 03 Mühlheim / Stadttheater Oberhausen, Uraufführung

Glück auf Wiedersehen Abschiedsrevue
Stadttheater Oberhausen

Nacht der Nächte von John Birke
Uraufführung, Drama Köln, Präsidentensuite

Männerhort
von Kristoff Magnuson
Uraufführung, Theater Bonn


2002

Kommste rauf, kannste kucken musikalische Revue
Stadttheater Oberhausen

Werther in New York von Tim Staffel
Stadttheater Oberhausen

norway.today von Igor Bauersima
Stadttheater Münster

Frühlingserwachen von Wedekind
Stadttheater Oberhausen


2001

Alles. In einer Nacht von Falk Richter
Stadttheater Oberhausen

Glory of living von Rebecca Gilman
Deutsche Erstaufführung, Stadttheater Oberhausen

Feuergesicht von Marius von Mayenburg
Stadttheater Oberhausen

Karlsson vom Dach von Astrid Lindgren
Staatstheater Darmstadt


2000

Jesus Buch / Regie,
Stadttheater Oberhausen

Quizoola / Girlsnightout von Tim Etchels / Gesine Dankwart
Außenprojekt im Luftschutzbunker, Stadttheater Oberhausen


1999

Flußpferde von Anneli Mäkeläe
Stadttheater Oberhausen

O Erd, O Sonne! O Glück, O Lust! nach Goethe
Stadttheater Oberhausen

Cyrano von Jo Roets
Stadttheater Oberhausen

Fly Tanic musikalische Revue
Stadttheater Oberhausen


1998

Engel und Dämonen Videoinstallation zu Texten von Thomas Oberender, Einladung zur Dauerausstellung im Rahmen der Lutherfestspiele

Porzelanpuppe DV Kurzfilm, Buch / Regie


1997

Warum sorget ihr Euch? Videoinstallation

Grief 16mm Kurzfilm, Buch / Regie

 

 


 

Klaus M. Schmidt
Geboren 1959 in Vorst bei Krefeld, lebt und arbeitet in Krefeld.
Führte von 1982 bis 1989 einen Kleinverlag. Veröffentlichte Lyrik und Kurzprosa in diversen Zeitschriften. Ist seit 1989 als Kritiker für Tageszeitungen und Magazine tätig (zeitgenössischer Tanz, Theater, Literatur, Jazz). Arbeitete außerdem als Korrektor, Redakteur und Lektor für Verlage und Werbeagenturen. Übernahm seit 1996 dramaturgische Aufgaben für das Kinder- und Jugendtheaterzentrum der Stadt Krefeld, KREScH (Stück- und Honorarverträge). Organisiert darüber hinaus seit 2001 größere kulturelle Veranstaltungen im Auftrag der Stadt Krefeld. Seit 2005 fest angestellt als Dramaturg beim KREScH.
Schrieb zusammen mit Kay Voges das Stück „Frankensteins Klon“ im Auftrag der Städtischen Bühnen Münster (UA im März 2004).
Im August 2006 hatte sein Drama "Unfall - Einer fehlt" im Kresch Theater Uraufführung


 


Xenia Snagowski
wurde 1977 in Moskau geboren. Von 1997 bis 2001 absolvierte sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Neben verschiedenen Fernsehrollen spielte sie 1999 in Sebastian Petersons Film „Helden wie wir“. Von 2001 bis 2003 war sie bei den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach in mehreren Inszenierungen zu sehen, unter anderem in „Trutz“ von Schlender (Regie: Thilo Voggenreiter). Für ihre Rolle in diesem Stück wurde sie von „Theater Pur“ zur besten Nachwuchsschauspielerin ernannt.
Am Thalia Theater Hamburg war Xenia Snagowski bereits in der Spielzeit 2000-2001 in Molières „Der eingebildete Kranke“ (Regie: Leander Haußmann) zu Gast, dann wieder in der Spielzeit 2003-2004. Sie spielte u.a. in der Uraufführung „Dog Eat Dog (Raus aus Baumheide)“ von Nuran Calis (Regie: Annette Pullen) im Thalia in der Gaußstraße, auch in Stefan Moskovs Inszenierung „Klein Zaches genannt Zinnober”.
Seit August 2006 ist Xenia Snagowski festes Ensemblemitglied am Theater Bonn.



Kino Auswahl


2005 Kurzfilm
Der Spieler
Regie Thomas Adamicka | dffb Berlin

2003 Kurzfilm
Sochi
| Hauptrolle
Regie: Axel Boldt | Filmakademie Ludwigsburg

1999
Helden wie wir
| Hauptrolle
Regie: Sebastian Peterson | Senator Filmproduktion




Fernsehen Auswahl

2003 Fernsehfilm |
Ein Mann für den Dreizehnten

Regie: Ulrich Zrenner | Network Movie | ZDF

2003 Serie
Edel & Star
k
Regie: Ulrich Zrenner | Phoenix Film | Sat.1

2000 Serie
Klinikum Berlin Mitte
Regie: Ulrich Zrenner | Phoenix Film | ProSieben




Theater Auswahl


2004-05 Gastengagements


Sprechrolle in Tamerlano | Regie: Christian Tombeil
Vereinigte Städtischen Bühnen Krefeld Mönchengladbach

Krieg
Regie: Klaus Weise | Rolle: Beenina – Theater Bonn

2003-04 Gast am Thalia Theater Hamburg

Zinnober
Regie: Stefan Moskow | Rolle: Candida

Dog Eat Dog
Regie: Annette Pullen | Rolle: Lilly

Learning Europe
Regie: Annette Pullen | Projekt von Armin Petras

Väter und Söhne
Regie: Michael Talke | Rolle: Katja

Ronja Räubertochter
Regie: Christian Schlüter | Rolle: Ronja


2001-03 Engagement Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach | Intendanz: Jens Pesel

Die Familie Schroffenstein
Regie: Kay Neumann | Rolle: Agnes

Sommergäste
Regie: Thilo Voggenreiter | Rolle: Sonja

Trutz
Regie: Thilo Voggenreiter | Rolle: Nadja
zur besten Schauspielerin von »Theater Pur« gewählt

Siesta
Tanztheater von Jan Pusch

Clavigo
Regie: Malte Jelden | Rolle: Marie

Vergessen
Regie: Roland Hüve | Rolle: Micheline

Cash
Regie: Matthias Kniesbeck | Rolle: Brenda

Mass für Mass
Regie: Rüdiger Burbach | Rolle: Isabella

Jordan
Regie: Julia Kunert | Rolle: Shirley | Monolog | 2001

Der eingebildete Kranke
Regie: Leander Haußmann | Rolle: Louison | Thalia Theater Hamburg


1999

Marat/De Sade
Regie: Christina Emig-Könning | Rolle: Cucurucu |
Volkstheater Rostock 1999

Der Ritter von der flammenden Mörserkeule
Regie: Joachim Lemke | Rollen: Schnock. Lucy. Löwe. Trinculo

Produktion der Hochschule für Musik und Theater Rostock